Außenseiter – notwendige Sonderlinge in einer Quotengesellschaft

Phil. Abend am Samstag, den 07.12.2013
von 17:00 bis 22:00 Uhr

„Der ästhetische Urfehler ist der Plurimi-Faktor: das Hohe zugunsten des Breiten abzuwerten. Das Untere zur obersten Interessensphäre zu machen. Das Breite zur Spitze zu erklären. Inzwischen paktiert auch die Kunst liebedienerisch mit Quote und breitem Publikum.“ (Botho Strauß).

„Der Plurimi-Faktor bestimmt die Auswahl. Tatsächlich kommt in den Transport nur, worin die meisten übereinstimmen. Die wenigen, die es anders sehen, bleiben hingegen ohne Hoffnung auf eine Umwertung aller Werte immer gleich viel an der Zahl.“ (Botho Strauß).

Für Botho Strauß geht die Zeit der Außenseiter zu Ende, die wenigen, die sich nicht durch das Internet Gesellschaft und Übereinkunft verschaffen wollen, werden sich in der Absonderung einrichten müssen. Aber jede Zeit braucht die Außenseiter, weil das Wichtige und Wertvolle immer außergewöhnlichen Menschen zu verdanken war. Doch das will die öffentliche Meinung nicht wahrhaben. Ein Plädoyer, mit vielen Beispielen, für das Außenseitertum.

Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet

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