Verrückt und trotzdem überzeugend: Kyniker und heilige Narren

Phil. Abend am Samstag, den 23.11.2013
von 17:00 bis 22:00 Uhr

Das Abendland ist von einer Tradition von Außenseitern geprägt, die mit ihrer Lebensweise das sogenannte normale Leben auf oft brüske Art und Weise in Frage stellten: Kyniker, christliche Asketen, Anhänger von Bettelorden oder revolutionären Vereinigungen. Sokrates, Diogenes, Jesus, Gandhi oder Franz von Assisi, sie und viele andere betrachteten das normale Leben als falsch, sie wollten wachrütteln, die Welt verändern oder zumindest überwinden. Ihnen gemeinsam war: Ihr Mut sich zu verweigern, ihre Kompromisslosigkeit, ihre Bedürfnislosigkeit, ihre Unabhängigkeit vom üblichen Weltgeschehen. Sie alle wollten die übliche Weltlogik brechen. Das Wichtige erschien ihnen unwichtig und umgekehrt. Sie hatten den „Mut zur Wahrheit“. Sie schockierten und provozierten. Sie waren der Überzeugung, dass das wahre Leben ein anderes Leben sein müsse, ein radikal anderes Leben. Dafür riskierten sie ihr eigenes Leben. Ihre „Verrücktheit“ zeigt die Pathologie des Normalen auf. Was ist so überzeugend an ihnen? Was macht ihre Aktualität aus?

Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet

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