Aristoteles - Philosophieren, um an der Seele gesund zu werden

Diskussionsabend am Freitag, den 15.10.2021
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Aristoteles - Philosophieren, um an der Seele gesund zu werden

Ohne Aristoteles sähe die gesamte abendländische Geschichte anders aus. Er hatte eine beispiellose Wirkungsgeschichte. Von ihm geht der Geist der Wissenschaften aus. Mit ihm beginnt der Anfang der freien Wissenschaft. Er war Empiriker und sah, entgegen den modernen, hochkarätig spezialisierten Wissenschaften, alles im Zusammenhang. Er war ein Mann der Klarheit, Ordnung und Differenzen. Ein aufgeräumter Kopf, den man nur mit Kant vergleichen kann. Er begründete die Rhetorik, Metaphysik, Logik, Politik, Poetik, Ökonomie und Ethik als Wissenschaften. Der Aristotelische Geist würde die heutigen geistigen Infektionen, die Gesinnungen, die Bescheidwisserei und die Rechthaberei, auffliegen lassen, die gegenwärtigen Versuchungen und Korrumpierungen der Wissenschaften aus den Angeln heben.

Die lebenspraktische Bedeutung seiner Ethik und der Kern seiner Tugendlehre  lässt sich mit folgendem Satz beschreiben: Wir sind nicht gut indem wir das Gute tun, sondern indem wir gut sind. Das Gute muss uns zur zweiten Natur werden. Der Mensch müsste dafür an der Seele gesund werden, was eine andere Kategorie ist als „psychisch gut drauf zu sein“. Für die Verfassung unserer Seele sind wir zuständig. Diese macht es aus, ob wir beispielsweise ein besonnener, gütiger, verzeihender Mensch sind.

An diesem Abend geht es um einen ganz Großen.

Kosten: 15,- Euro

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