Philosophisch-theologische Gedanken zum Weltuntergang

Diskussionsabend am Freitag, den 27.11.2020
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Wer philosophisch-theologisch nach dem Weltuntergang fragt, muss nach dem Wesen der Geschichte fragen. Man muss von allem Geschehen absehen und fragen: Was ist die Geschichte selbst? Weltuntergang oder Apokalypse bedeutet, dass die Welt dem Tode verfallen ist, dass diese Welt ein Ablaufdatum hat. Im Christentum bedeutet das Ende der Welt den Sieg der Ewigkeit. Geschichte wird zu einer Tragödie der Freiheit. Geschichte ist die Tragödie zwischen Gott und der Welt. Nur durch das Nein des Menschen zu Gott wird der Mensch geschichtlich.

Säkulare Weltuntergangstheorien wollen das Reich Gottes auf Erden verwirklichen. Die christliche  Apokalypse verlor durch die europäischen Revolutionen an Bedeutung. Das jenseitige Reich sollte fortan zum Himmelreich auf Erden werden. Auch die säkularisierte Geschichte ist von zielgerichteter Perspektive bestimmt, hat aber mit Religion, Glauben oder Gott nichts mehr zu tun. Die Untergangsbotschaften werden längst von den Naturwissenschaften verbreitet. Auch sie kennen seine Zeichen…

Kosten: 15,- Euro

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