"Das Wahre ist der bacchantische Taumel an dem kein Glied nicht trunken ist" (Hegel)

Diskussionsabend am Freitag, den 31.07.2020
von 20:00 bis 22:00 Uhr

Kein anderer Gott ist geeigneter  für den Taumel und den Rausch als der römische Bacchus, der Gott Dionysos bei den Griechen. Es ist der Gott, der mit Masken versehen ist. Sein Merkmal ist der Wahnsinn, die Verrücktheit, die ekstatische Ausgelassenheit. Der bacchantische Taumel birgt eine gewisse Wahrheit, die sich einer wissenschaftlichen Nüchternheit verbirgt. Da lateinische „in vino veritas“ kommt einem in den Sinn. Wein und Maske bringen das ansonsten Verborgene ans Tageslicht. Eine Hegel´sche Dialektik. Der Geist der Mathematik und der Wissenschaft sieht von der Wirklichkeit ab, wohingegen die Philosophie laut Hegel nach der wesentlichen Bestimmung einer Sache fragt. Was ist das Wesentliche einer Sache? Zur ganzen Wirklichkeit gehören die Nüchternheit und der Rausch, so wie zum Leben der Tod dazu gehört. Er muss mitbedacht werden.

Kosten: 15,- Euro

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