Das Ressentiment - Eine seelische Selbstvergiftung und Hasskonserve

Diskussionsabend am Freitag, den 06.12.2019
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Das Ressentiment, von Nietzsche als „Basisaffekt unseres metaphysischen Zeitalters“ entlarvt  - sein Nährboden ist die Ohnmacht und Unzufriedenheit.

Selbst– und Weltverachtung, die Suche nach einem Schuldigen, das Herabsetzen, das Anklagen, das Verurteilen, Rachegedanken, Groll und Lebensneid sind seine möglichen Auswirkungen. Der Mensch des Ressentiments fühlt sich gekränkt, übersehen, nicht genügend beachtet, benachteiligt, die Lebenspläne scheinen gescheitert. Beleidigt zieht er sich zurück und trägt begangenes Unrecht nach. Die seelische Selbstvergiftung kann nach außen explodieren, oder  nach innen in die Depression führen. Eine Überwindung des Ressentiments kann gelingen durch das Aufhören, Bescheid zu wissen, Weltfreundschaft, die Infragestellung des eigenen Menschenbildes, die Ausbildung von Heiterkeit und Humor….

Kosten: 15,- Euro

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