Die Selbstdemontage des Westens

Diskussionsabend am Freitag, den 07.12.2018
von 19:00 bis 21:00 Uhr

Mit dem Westen ist ein Menschenbild  und Weltbild verbunden, das sich, in aller Kürze, mit den Schlagwörtern Würde, Freiheit, Fortschrittglauben, Rechtsstaat, Politik, Wissenschaft, Markt und Konsum beschreiben lässt. Niemand wird die Stärke dieses Gesellschaftsmodells bestreiten. Niemand wird aber auch bestreiten, dass sich dieses, lange Zeit so erfolgreiche System, in einer tiefen Krise befindet. Europa und Nordamerika haben ihren Geist verloren. Mit entfesselter Freiheit, Wachstum und Fortschrittsglauben, bei gleichzeitiger Marginalisierung von Ethik und Religion, wird kein Weiterkommen sein. Europa wird sich auf seine geistigen und kulturellen Wurzeln besinnen müssen. „Der freiheitliche Verfassungsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht schaffen kann.“ Diese bekannte Formulierung von Ernst-Wolf Böckenförde mag als Begründung dafür dienen, sich mit den Weltbildern und Menschenbildern zu beschäftigen, die in der Antike, im christlichen Abendland, in der Renaissance und in der Aufklärung formuliert wurden.

Kosten: 15,- Euro

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