Die Jahreszeiten als Metaphern der Lebensalter

Diskussionsabend am Freitag, den 09.11.2018
von 19:00 bis 21:00 Uhr

„Wer nicht den Verstand seines Alters hat, der hat all das Unglück seines Alters“ (Voltaire)

„Wenige Menschen verstehen alt zu sein“ (La Rochefocauld)

„Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles“ (Oscar Wilde)

„Wendet euch an die Jugend: Sie weiß alles“ (Joubert)

 

Der Aphorismus Voltaires ist das strikte Gegenteil zur heutigen Verdrängungsformel „man ist so alt wie man sich fühlt.“ Die Alten wussten: Zum Gelingen des Lebens gehört es, geistig auf der Höhe seines Alters zu sein. Jedem Alter korrespondiert ein ihm gemäßer Geist. Welche geistige Verfassung entspricht einem bestimmten Lebensalter? Gibt es Parallelen zwischen den Jahreszeiten und dem Lebensalter? Nietzsche kommt in „Der Wanderer und sein Schatten“ zu verblüffenden Einsichten.

Kosten: 15,- Euro

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