Was es mit der Arbeit auf sich hat

Phil. Matinee am Samstag, den 13.01.2018
von 10:00 bis 15:00 Uhr

„Was uns bevorsteht ist eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgehen wird, also die einzige Tätigkeit, auf die sich noch versteht. Was könnte verhängnisvoller sein?“ (Hannah Arendt).

„Arbeit ist die beste Polizei, die die Entwicklung der Vernunft verhindert.“ (Nietzsche)

Wir kennen die Zukunft nicht, schon gar nicht die Zukunft der Arbeit. Wird sich der Mensch weiterhin in die Systeme fügen? Wird er sich weiterhin so zurichten lassen, wie es die Wirtschaft braucht? Vielleicht sollte man sich nicht nach dem richten, wie es ist, sondern wie es sein sollte? Was war längste Zeit das Selbstverständnis des Menschen in Bezug auf die Arbeit? Die zynische Formel „Arbeit macht frei“ galt für das 20 Jahrhundert. Für die gesamte alte Welt galt: „Arbeit macht unfrei.“

Wer arbeitet, dem genügt das Gehorchen, der braucht keine Ethik, formulierte Aristoteles. Lohn galt bis in die Neuzeit nur für die Niedriggestellten. Für Ralf Dahrendorf ist Arbeit die wirksamste Methode, um die Menschen zu disziplinieren. 

Für Hannah Arendt wurde der Mensch zur Arbeit abgerichtet, unfähig zur Muße und arbeitsfreien Zeit. Die Arbeit hat die Menschen freiheitsunfähig gemacht. Arbeit ist seit dem 19. Jahrhundert zum Sinn des Lebens geworden.  Warum wollen die Menschen arbeiten? Die fünf großen Begründungen und Täuschungen dazu.

Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet

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