Romantik-Aufstand gegen die Nüchternheit

Phil. Abend am Samstag, den 29.08.2015
von 19:00 bis 22:00 Uhr

„Schläft ein Lied in allen Dingen,

Die da träumen fort und fort,

Und die Welt hebt an zu singen,

Triffst du nur das Zauberwort.“ (Eichendorff)

Die Romantik braucht, in Zeiten reinen Nützlichkeitsdenkens, kalter Vernunft, tyrannischer Aufklärung, entfremdeter Natur und zunehmender Gleichgültigkeit, eine Rehabilitation. Novalis, „der zarteste, feinnervigste Denker“ der Frühromantik drückte das Ziel der Romantischen Bewegung so aus:

„Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn,

dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn,

dem Bekannten die Würde des Unbekannten,

dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe,

so romantisiere ich es.“

Was war die Romantik, die am Beginn des 19. Jahrhunderts auftrat, für eine Bewegung? Was war das für ein Phänomen? Auf was reagierten die Romantiker? Was waren ihre Anliegen? Die Epoche der Romantik fand schon bald ein Ende. Das Romantische aber als Geisteshaltung lebt weiter bis in unsere Tage. Was macht das revolutionäre Denken, erleben und empfinden der Romantik aus? Wie kann die Romantik dem Unbehagen einer entzauberten, rationalisierten Welt entgegentreten?

Kosten: 60,- Euro inkl. kleines Buffet

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